Ausflug mit Kelli

Aktualisiert: 31. Juli 2020

Ich hatte gerade einen so tollen Ausflug mit 🐶 Kelli, dass ich euch davon berichten muss.


🌲 Wir waren im Wald, auf dem Weg zu einer größeren Wiese. Nachdem das große Geschäft erledigt war und die Aufregung verflogen, habe ich schon gemerkt: Wow, die Leine brauche ich gar nicht. Aber da im Moment Brut-und Setzzeit ist, behielt ich das Ende der Schleppleine in der Hand. 🦌 Kurz vor der Wiese ließ ich Kelli warten, um alleine um die Ecke zu gehen und zu checken, ob wir Wildtiere stören würden. Kein Wild da, also habe ich den Futterbeutel liegen gelassen, bin zu Kelli zurück und gemeinsam sind wir angeschlichen. Also ich bin langsamer geworden, habe meine Körperspannung erhöht, bin mal stehen geblieben. 🐾 Kelli war gleich in der richtigen Stimmung und hat mitgemacht. 3 Schritte vor, Stopp. 5 Schritte vor, Stopp und dann:… „Apport“ und er schoss los. Deshalb nennen wir ihn den „schwarzen Blitz“. 😉 Beutel holen, abgeben, weiter… 🚴‍♂️ Auf dem Weg zur nächsten kleinen Wiese wollte ich ihn warten lassen, um wieder abzuchecken, ob die Bahn frei ist u

nd Futterbeutel zu verstecken. Doch er kam hinterher. Ich war schon etwas sauer🙈, weil er nicht auf mein Signal geachtet hat, da hörte ich die Fahrradklingel: Ein Mountainbiker wollte an ihm vorbei und Kelli war die Situation nicht ganz geheuer und kam zu mir. Natürlich darf er das und muss sich nicht alleine mit Fahrradfahrern auseinandersetzen. Der Biker war weg, Kelli sollte wieder warten und ich versteckte 3 Futterbeutel, als er wieder zu mir kam. ❓❓


Diesmal habe ich gleich nachgedacht, die Umgebung beobachtet und habe hinter ihm 2 Spaziergänger entdeckt. Diesmal habe ich ihn direkt bestärkt und zu mir eingeladen. Er war sichtlich erleichtert, dass er auch nichts mit fremden 👭Spaziergängern zu tun haben muss. Hintergrund ist, dass Hunde ein Bedürfnis nach Sicherheit haben und dass Akela dies ganz klar geäußert hat, indem er zu mir gekommen ist. Es war nicht Ungehorsam oder fehlende Steadiness. Es war KOMMUNIKATION: „Ich möchte lieber bei dir sein!“

🙋‍♀️Ich habe die beiden Damen freundlich begrüßt und beobachtet wohin sie gehen. Kelli durfte in die entgegengesetzte Richtung apportieren. Meine Aussage: „Es macht nichts, dass fremde Menschen hier sind, wir können trotzdem Spaß haben. Du musst dich nicht darum kümmern, das mache ich.“ Als die Damen fort waren, konnte Kelli warten bis ich alle 8 Futterbeutel versteckt hatte. Er konnte mich beobachten, wie ich mich mit der Umwelt auseinandersetze. 🦌🐇 Ich konnte nochmal für Sicherheit sorgen: Keine Glasscherben (Grillplatz in der Nähe)? Kein Wild, was wir aufscheuchen und stören? Zurück bei Kelli haben wir einen kurzen Blickkontakt 👀ausgetauscht und er durfte suchen. Kelli hat 5 Beutel allein gefunden und das Beste war, das er nach Hilfe gefragt hat und ich ihn bei den letzten 3 Dummys punktgenau einweisen konnte: Voran, links, rechts, Stopp, Such! Es war einfach nur geil. 🏆 Meine Signale haben schon immer dafür gesorgt, dass er schneller und effizienter Erfolg hat. Niemals verlange ich Verhalten auf Kommando ab um zu üben oder zu testen, ob er auf mich hört. Deshalb hört er so gut... 😉 Als wir alle 8 Beutel zusammen hatten, suchten wir uns ein nettes Plätzchen und Kelli durfte seine Beute 🥩🍗🍓🥦 genießen. Gemeinsames Essen gehört zum Ende einer erfolgreichen Ersatzjagd.

🙊 Leider hat er sich auf dem Rückweg in Ich-weiß-nicht-was gewälzt. Es stinkt zum Himmel und er musste unter die Dusche. Aber auch drüber muss ich jetzt schmunzeln. Das Wälzen war „parfümieren“ und das tat er, weil er sich heute anscheinend richtig gut findet, er also ein 💪 positives Bild von sich hat, sein Selbstwert gestiegen ist und er auch eine geile Zeit mit mir hatte.

Ich wünsche wirklich jedem solche Erlebnisse mit seinem Hund. Es ist einfach nur schön. Ich liebe diesen Stinker! 🥰

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