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Sichere Bindung zum Hund: Warum Gehorsam nicht reicht


Es gibt keine gute Bindung.

Wenn Hundetrainer dir eine "gute" Bindung zu deinem Hund versprechen, haben sie Bindung wahlweise nicht verstanden – oder sie versuchen, dir etwas zu verkaufen.

Was Menschen sich wünschen, wenn sie an Bindung denken, ist ganz oft eine enge und vertrauensvolle Beziehung zu ihrem Hund. Wir haben alle verstanden, dass Bindung irgendwie wichtig ist. Der Begriff „gute Bindung“ klingt deshalb besonders attraktiv: Bindung ist gut, gute Bindung klingt noch besser.

Dahinter steht häufig der Wunsch, dass der Hund hört, zuverlässig auf den Rückruf reagiert, gerne beim Menschen bleibt, Blickkontakt aufnimmt, seine eigenen Interessen zurückstellt und sich gut führen lässt.


Das Problem ist: Das ist nicht die Definition von Bindung.

„Gute Bindung“ ist kein sauberer Fachbegriff. Bindung wird nicht in gut oder schlecht eingeteilt. Wir unterscheiden verschiedene Bindungsmuster und Bindungstypen.

Ein:e Hundetrainer:in kann dir eine sichere Bindung nicht versprechen. Natürlich können wir dich dabei unterstützen, an einer sicheren Bindung innerhalb der Beziehung zu deinem Hund zu arbeiten. Ob sie tatsächlich entsteht, hängt aber unter anderem davon ab, welche frühen Erfahrungen dein Hund gemacht hat: bei der Mutterhündin, beim Züchter:in oder bei seinen ersten Bezugspersonen. Das liegt außerhalb unseres EInflussbereichs.

Früh entstandene Bindungsmuster lassen sich nur sehr schwer verändern. Daran arbeiten können wir natürlich. Was niemand seriös versprechen kann, ist, dass du am Ende eines Trainings automatisch eine sichere Bindung zu deinem Hund hast.


Beziehung und Bindung sind nicht dasselbe

Beziehungen entstehen zwischen zwei Individuen. Dabei können wir zwischen primären und sekundären Beziehungen unterscheiden.

Eine primäre Beziehung entsteht zum Beispiel zwischen Eltern und Kind, zwischen Partner:innen oder zwischen engen Freund:innen. Es geht um die Person selbst. Diese Person zählt um ihrer selbst willen.

Im Gegensatz dazu steht die sekundäre Beziehung. Sie ist durch eine Win-win-Situation gekennzeichnet. Beide Parteien haben durch die Beziehung einen Vorteil. Solange beide Seiten diesen Vorteil erleben, bleibt die Beziehung bestehen. Fällt der Vorteil für eine Seite weg, kann die Beziehung vergleichsweise leicht beendet werden.

Ein Beispiel dafür ist die Beziehung zu einem Bäcker.

Du kaufst bei deinem Bäcker Brötchen und der Bäcker bekommt im Austausch dein Geld. Das funktioniert so lange, bis du bessere Brötchen findest, die Brötchen durch eine andere Verarbeitung nicht mehr so schmecken, wie du es magst, oder der Bäcker den Preis verändert.

Dann kannst du den Deal beenden und deine Brötchen woanders kaufen.

Bindung entsteht dagegen nur in Primärbeziehungen. Dort geht es nicht lediglich um einen Austausch, sondern um die Person selbst. Es geht um Sicherheit, Versorgung, Verbindung, Schutz, Orientierung, Verlässlichkeit sowie soziale und emotionale Regulation.

Es geht also um die Erfüllung von Grundbedürfnissen.


Wenn Hundetraining zur Geschäftsbeziehung wird

Die meisten klassischen Trainingssysteme behandeln die Beziehung zum Hund wie ein Geschäft.

Der Hund gibt mir Verhalten und bekommt dafür Futter:

Sitz – brav – Futter.Komm her – brav – Futter.Platz – brav – Futter.

Statt Futter kann natürlich auch Aufmerksamkeit, Spiel oder der Zugang zu einer anderen Ressource eingesetzt werden. Die Logik bleibt gleich: Der Hund zeigt ein Verhalten und wird dafür bezahlt.

Das ist ein Tauschgeschäft.

Wir haben aber gerade festgestellt: Bindung entsteht in einer Primärbeziehung. Eine Primärbeziehung ist keine Geschäftsbeziehung, in der der Hund sich Versorgung, Sicherheit oder Zugehörigkeit verdienen muss.

Deshalb ist aus meiner Sicht oft nicht „gute Bindung“ drin, wo „gute Bindung“ draufsteht.


Die verschiedenen Bindungsmuster

Die Bindungstheorie basiert unter anderem auf der Arbeit von John Bowlby und Mary Ainsworth. Bindungsmuster beschreiben, wie Menschen mit Nähe, Distanz und Vertrauen umgehen. Diese Muster werden bei Kindern in den ersten Lebensjahren im Kontakt mit ihren wichtigsten Bezugspersonen herausgebildet.

Ist die Bezugsperson verlässlich und feinfühlig, entsteht Sicherheit. Reagiert sie abweisend, unberechenbar oder furchteinflößend, entwickeln Kinder Schutz- und Anpassungsstrategien.

Auch in der Hundeforschung wird diese Arbeit als Grundlage genutzt.

Vereinfacht bedeutet das: So, wie du dich verhältst, reagiert dein Hund.


Sichere Bindung

Sicher gebundene Kinder können Nähe zulassen, Vertrauen entwickeln und ihre Gefühle offen zeigen.

Auf den Hund übertragen bedeutet sichere Bindung, dass dein Hund die Welt erkunden kann. Er kann sich von dir lösen, spielen, suchen, schnüffeln und eigene Erfahrungen machen.

Gleichzeitig kann er freiwillig zu dir zurückkehren und Unterstützung suchen, sobald er in einen Konflikt gerät, den er nicht allein bewältigen möchte oder kann.

Der Kontakt zu dir hilft ihm bei der Regulation. Nach dem Konflikt kann er sich wieder der Umwelt zuwenden.


Unsicher-vermeidende Bindung

Unsicher-vermeidend gebundene Kinder wirken häufig übermäßig unabhängig und vermeiden emotionale Nähe.

Beim Hund kann das bedeuten, dass er gelernt hat, Belastungen und Konflikte eher allein zu bewältigen. Er zeigt seinen Unterstützungsbedarf wenig und sucht den Menschen auch dann nicht zuverlässig auf, wenn er eigentlich Hilfe bräuchte.

Er wirkt scheinbar selbstständig.

Für mich ist diese Form von Selbstständigkeit häufig ein Zeichen dafür, dass der Hund sehr viel Verantwortung trägt.


Unsicher-ambivalente Bindung

Unsicher-ambivalent gebundene Kinder haben große Verlustängste, klammern und sind eher abhängig als unabhängig.

Beim Hund zeigt sich dieses Muster möglicherweise dadurch, dass er stark nach Nähe sucht, ständig Kontakt hält und sich immer wieder rückversichern möchte.

Trotz dieser Nähe kann er sich aber nicht nachhaltig beruhigen oder regulieren. Der Mensch wird stark beobachtet, ständig verfolgt oder sogar kontrolliert. Der Hund kann sich nur schwer lösen und die Umwelt nicht offen und selbstständig erkunden.

Bei uns in der Hundeschule wird viel mit Futterbeuteln apportiert. Ein Hund, der sich nicht ausreichend sicher fühlt, kann sich unter Umständen nicht überall unbeschwert auf dieses Spiel einlassen.

Wichtig ist: Nicht jedes Problem ist automatisch ein Bindungsproblem.

Ich beobachte trotzdem, dass viele Probleme ausschließlich am Verhalten bearbeitet werden, obwohl die Beziehung der entscheidende Hebel wäre.


Der Mensch als sicherer Hafen

Für dich und deinen Hund wäre es wünschenswert, wenn du – bildlich gesprochen – der sichere Hafen für deinen Hund bist.

Das bedeutet: Du bist für Sicherheit zuständig. Dein Hund hat gelernt, dir zu vertrauen, und kann deshalb die Welt erkunden, sich lösen und sich öffnen.

Er klebt nicht ständig an dir.

Im Gegenteil: Die Sicherheit, die du ihm als Sozialpartner gibst, ermöglicht seine Selbststwirksamkeit und seine Lockerheit in unterschiedlichen Lebenslagen.

Er kann schnüffeln und spielen. Er kann höflich mit anderen Menschen und Hunden in Kontakt treten. Er kann apportieren, ist offen für neue Erfahrungen und mutig, ohne übermütig zu sein.

Aus Hundesicht könnte die innere Haltung lauten:

Wenn es hier nicht sicher wäre, würde mein Mensch hier nicht mit mir spielen.


Der Hund kann sich auf die Einschätzung seines Menschen verlassen. Und wenn er doch in ein Problem gerät, kann er zu seinem Menschen zurückkehren.

Stellen wir uns dafür einen Hafen vor: Der Hund segelt aus dem Hafen hinaus in die Welt. Dort kann er Erfahrungen sammeln, seinen Futterbeutel oder sein Spielzeug suchen und Kontakt mit anderen Hunden oder Menschen haben.

Wird ihm die hohe See zu wild, kann er jederzeit in den sicheren Hafen zurücksegeln.

Wenn er bei dir im Hafen ankommt, muss er dort aber auch tatsächlich Sicherheit finden.

Er erlebt Verbindung, weil ihr miteinander im Gespräch seid. Seine Signale werden gesehen. Er bekommt Antworten. Und wenn er Schutz braucht, bekommt er Schutz.

Vielleicht wird ihm ein anderer Hund im Kontakt zu wild und er sucht hinter dir Sicherheit. Dann schirmst du den anderen Hund von deinem Hund ab – freundlich oder, wenn es notwendig ist, auch deutlich.

Vielleicht möchte dein Hund nicht von fremden Menschen angefasst werden. Er geht hinter dich und du sorgst dafür, dass diese Menschen ihn nicht trotzdem anfassen.

Der Grund, warum ein Hund neben oder hinter dem Menschen läuft, sollte nicht sein, dass er dort laufen muss.

Im besten Fall hat der Hund erfahren, dass hinter diesem Menschen Sicherheit entsteht.


Die Verantwortung für die Beziehung liegt bei dir

Die Bindungsmuster eines Kindes hängen wesentlich davon ab, wie seine Eltern oder Bezugspersonen sich verhalten.

Bei deinem Hund ist es nicht anders.

Die Verantwortung für eure Beziehung liegt bei dir.

Du bist verantwortlich für:

  • Verbindung,

  • Orientierung,

  • Verlässlichkeit,

  • körperliche und soziale Sicherheit,

  • ausreichend Nahrung,

  • Wasser,

  • Schlaf,

  • Erholung

  • und Schutz.

Dazu kommen artspezifische Bedürfnisse.

Du solltest auf dem Schirm haben, dass dein Hund Nahrungserwerbsverhalten und damit auch Jagdverhalten zeigen möchte. Er hat territoriale Bedürfnisse. Sozialverhalten spielt eine Rolle. Auch Sexualverhalten gehört zu seinem Leben.


Bedürfnisse und Wünsche unterscheiden

Nicht jeder Wunsch ist gleichzeitig ein Bedürfnis.

Ein Wunsch wäre beispielsweise, dass dein Hund gerne etwas von deinem Leberwurstbrot hätte. Diesem Wunsch musst du natürlich nicht entsprechen. Der Hund darf auch Frustration erleben.

Ausreichend Nahrung gehört dagegen zu den Grundbedürfnissen.

Dein Hund braucht alle notwendigen Nährstoffe und Kalorien. Er braucht aber auch das Gefühl:

Ich habe genug.


Ein weiteres Beispiel ist das Nahrungserwerbsverhalten.

Das artspezifische Bedürfnis nach Jagdverhalten darf gesehen werden. Das bedeutet trotzdem nicht, dass dein Hund dem Eichhörnchen, Reh oder Hasen hinterherlaufen darf. Das ist der Wunsch.

Das Bedürfnis nach Jagd- und Nahrungserwerbsverhalten kann dagegen durch eine geeignete Ersatzjagd befriedigt werden.

Sichere Bindung bedeutet also nicht, dass dein Hund alles bekommt, was er will.

Sie bedeutet, dass seine Bedürfnisse gesehen werden und nicht davon abhängen, ob er die Erwartungen des Menschen erfüllt.


Mein Fehler bei Momo

Bei meiner Labradorhündin Momo habe ich früher einen Fehler gemacht.

Momo war mein erster Hund und – angeblich typisch Labrador – immer hungrig. So wurde es mir erklärt. Ich habe es geglaubt und ihren Hunger deshalb als normal wahrgenommen. (Ist es nicht!)

Damit sie nicht dick wird, habe ich ihr Futter -statt zusätzlicher Leckerchen- im Training eingesetzt. Damals habe ich klassisches Leckerchentraining gemacht.

Für das Grundbedürfnis Nahrung, für das Sattwerden, musste Momo Gehorsam zeigen:

Sitz – Futterbrocken.Platz – Futterbrocken.Komm – Futterbrocken.

Am Ende hat sie sich logischerweise nie richtig satt gefühlt.

Gleichzeitig habe ich – völlig unbewusst – mit ihrem Gefühl gespielt:

Ich habe genug. Und ich bin genug.

Sie hat gelernt, dass sie nur Nahrung bekommt, wenn sie sich gut verhält.

Heute bekommen meine Hunde immer Essen. Nicht rund um die Uhr, aber unabhängig davon, wie sie sich vorher verhalten haben.

Sie bekommen ihr Futter auch am Ende einer Ersatzjagd. Dort ist das Essen aber keine Belohnung für gutes Verhalten. Es markiert das Ende der Aktivität: "Wir hören jetzt auf." Nach dem Essen kehrt Ruhe ein. Es handelt sich um eine verlässliche Routine, die Ruhe und Schlaf einleitet. Die Fütterung hängt nicht davon ab, wie der Hund sich vorher verhalten hat.

Meine Hunde können sich darauf verlassen, dass es immer genug Futter gibt.


Welche Fragen kannst du dir stellen?

Statt den Fokus darauf zu legen, was dein Hund lernen, tun oder lassen soll, kannst du dir andere Fragen stellen:

  • Siehst du die Kommunikation deines Hundes?

  • Erkennst du seine Signale?

  • Darf er seine Bedürfnisse zeigen?

  • Werden diese Bedürfnisse durch dich angemessen befriedigt?

  • Interpretierst du vielleicht Wünsche als Bedürfnisse?

  • Übersiehst du gleichzeitig tatsächliche Bedürfnisse?

  • Hat dein Hund Zugang zu seinen Grundbedürfnissen, ohne dafür ein Kunststück oder ein bestimmtes Verhalten abliefern zu müssen?


Du kannst außerdem beobachten, wie selbstständig dein Hund ist.

Fragt er dich? Oder entscheidet er allein, wie ihr mit dem Hasen, dem Nachbarn oder dem Postboten umgeht?

Bevor du viel veränderst, geh zunächst in die Beobachterrolle. Nimm bewusst wahr, wo ihr eigentlich steht.

Gleichzeitig kannst du überprüfen, ob du für deinen Hund eine verlässliche Bezugsperson bist:

  • Bist du zuverlässig?

  • Bist du feinfühlig?

  • Erkennst du die Bedürfnisse deines Hundes?

  • Reagierst du liebevoll auf seine Kontaktaufnahme?

  • Oder bist du aus seiner Perspektive desinteressiert oder unberechenbar?

Dabei kommt es weniger auf deine Absicht an als auf das, was dein Hund erlebt.

Wir müssen die Hundebrille aufsetzen: Ob du zuverlässig bist, wird aus der Perspektive deines Hundes bewertet.


Verlässliche Routinen schaffen Sicherheit

Zusätzlich zur Beobachtung kannst du deinem Hund zuverlässig Futter anbieten und Routinen erarbeiten.

Mit Routinen meine ich Abläufe, die immer gleich sind.

Du kannst dich außerdem damit beschäftigen, welche Grundbedürfnisse dein Hund mitbringt und welche rassenspezifischen Eigenschaften eine Rolle spielen.

Ein Labrador schwimmt häufig unfassbar gerne. Dann kannst du dich fragen, ob dein Hund oft genug schwimmen darf – vorausgesetzt natürlich, er mag es tatsächlich.

Darf dein Hund Jagdverhalten zeigen oder wird es immer nur unterdrückt?

Du kannst herausfinden, wie dein Hund kommuniziert und wie du ihn besser verstehen kannst.


Eine Routine beim Aussteigen aus dem Auto

Eine Routine, die fast alle Hundehalter betrifft, ist das Aussteigen aus dem Auto.

Statt die Kofferraumklappe zu öffnen und der Hund springt heraus und ist weg, kannst du einen Ablauf aufbauen, der immer gleich ist und gleichzeitig für Sicherheit sorgt.

Die Kofferraumklappe geht auf und dein Hund wartet zunächst.

Du befestigst in Ruhe die Leine und überprüfst die Umgebung:

  • Kommen freilaufende Hunde?

  • Nähern sich Fahrradfahrer?

  • Fahren Autos vorbei?

  • Kann dein Hund gerade sicher aussteigen?

Wenn er aussteigen kann, nimmst du Blickkontakt auf. Das bedeutet: Ich spreche mit dir.

Dann folgen ein akustisches Signal und ein optisches Handsignal. Dein Hund weiß eindeutig:

Jetzt darf ich aussteigen.


Eine Routine bei der Fütterung

Eine weitere Routine kann die Fütterung betreffen.

Ob du aus einem Napf oder aus einem Futterbeutel fütterst, ist dabei zunächst zweitrangig.

Der Ablauf kann beispielsweise so aussehen: Du bereitest das Futter vor und dein Hund wartet auf seiner Decke oder an einem anderen definierten Ort.

Statt sich auf den Napf in deiner Hand zu stürzen, gibt er dir die Zeit, den Napf in Ruhe hinzustellen.

Dann gibt es Blickkontakt, ein Freigabesignal und eine Handgeste. Dein Hund weiß:

Jetzt kann ich essen.


Solche Routinen sind beziehungsfördernd, weil sie Klarheit, Orientierung, Verlässlichkeit und Sicherheit schaffen.


Zusammenfassung:  Was sichere Bindung wirklich bedeutet

  • Es gibt keine gute und keine schlechte Bindung.

  • Wir unterscheiden: sichere, unsicher-vermeidende, unsicher-ambivalente und desorientierte Bindungsmuster.

  • Beziehungen können primär oder sekundär sein. Bindung findet in Primärbeziehungen statt.

  • Wie dein Hund eure Beziehung und damit auch eure Bindung erlebt, hängt wesentlich davon ab, ob du feinfühlig, zuverlässig und offen für seine Kommunikation bist.

  • Frag dich deshalb nicht nur, wie gut dein Hund auf dich hört.

  • Frag dich: Was kann ich tun, damit mein Hund sich bei mir sicher fühlt?

Denn sichere Bindung entsteht nicht dadurch, dass dein Hund alles richtig macht. Sie entsteht dadurch, dass dein Hund immer wieder erlebt:

Bei diesem Menschen werde ich gesehen.

Bei diesem Menschen bin ich versorgt.

Bei diesem Menschen bin ich sicher.

 
 
 

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